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Mehrtagestouren Tschechien 21.-23.07.2006
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Ron ✦✦✦✦
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Anmeldedatum: 07.01.2007
Beiträge: 4223
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BeitragVerfasst am: 08.01.2007, 00:45   Titel: Tschechien 21.-23.07.2006

Hier der Bericht von Dani und Hardy:

So Leuts hier nun unser Versuch des Tourenberichtes. Für Vergessenes, Rechtschreib- und Grammatikfehler wird keine Haftung übernommen!

Um 10 Uhr war ja Treffen für die erste Gruppe angesagt. Gregor, Lutz, Leo und Ron waren auch da, nur Angelika, Jörg und Dani kamen erst gegen halb elf (der Kaffee war einfach nicht stark genug Mr. Green ).




Kurz vor elf ging es dann auf die Piste (BAB). Die 115 bis zur A10, weiter bis zum Schönefelder Kreuz auf die A13, dann am Gurkendreieck auf die A15 bis zur Ausfahrt Roggosen. Vorher machten wir noch am Rasthof Duben eine ausgedehnte Pause.


Ab der Ausfahrt Roggosen fuhren wir über die B115 bis kurz vor Görlitz.


Nachdem wir uns dann an der Stadtgrenze Görlitz/ Zgorzelec am Grenzübergang vorgedrängelt hatten, machten wir Rast in einem polnischen Restaurant (hatte Dani nur durch einen Zufall entdeckt, da sie eigentlich nach dem richtigen Weg suchte und zufällig vor jenem welchem stand).





Als Dani dann geklärt hatte, mit welchem Geld bezahlt werden kann, suchten wir uns ein schattiges Plätzchen und räumten bei der Gelegenheit gleich die Restaurant-Ausstattung um. Nach dem wohlschneckenden Schmaus, waren wir sehr träge und viel zu faul zum Weiterfahren. Plötzlich sprang Leo auf und rief: Da kommen ein paar Motorräder!

Und tatsächlich fuhren Hardy, Helmut, Moni und Jens an uns vorbei. Doch wir konnten durch hektische Handbewegungen auf uns aufmerksam machen und drei von ihnen blieben stehen und wendeten. Nur einer fuhr weiter! Und wer wars? Hardy (war wahrscheinlich schon mit Vollgas in Tschechien Kopfkratzen ). Erst nach einer weiteren Kurve bemerkte er, dass ihm keiner mehr folgte Shocked Nun drehte auch er und fand uns auch sogleich.


Die Story mit dem Diesel lassen wir an dieser Stelle mal weg...

Da wir ja nun alle komplett waren, konnten wir nun gemeinsam die Grenze (Zawidow) nach Tschechien überqueren und weiter gings nach Frydlant. Hier stürzten wir uns ins große unbekannte Abenteuer! UND? Wir hatten das große Los gezogen. Kleine, gut ausgebaute Straßen und Kurven, Kehren und nochmals Kurven (alles was das Bikerherz höher schlagen lässt). In Hejnice gingen dann drei von uns verloren (die Aussicht war wohl zu gigantisch).


Nach einer kleinen Suchtpause, holten sie uns aber wieder ein.


Weiter fuhren wir dann durch die wunderschöne Landschaft des Riesengebirges, an Jilemnice vorbei bis zu unserer Pension, die wir pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt (halb acht) erreichten. Dort wurden wir auch schon erwartet und die jeweiligen Zimmer waren schnell verteilt. Nur die versprochene Garage entpuppte sich als abschließbarer Hof, was aber nicht von Nachteil war, da wir somit unsere Lieblinge vom Zimmer aus Gute Nacht sagen konnten.
Frisch geduscht wanderten wir 50m zum nächsten Restaurace. Dort war Eile geboten, da die Essensbestellungen bis 21.30 Uhr vorgenommen werden mussten (inkl. dem Nachtisch!).



Gegen 23.30 Uhr löste sich dann der größte Teil auf und verschwand in den Betten (war wohl doch etwas anstrengend bei der Hitze 400 km auf dem heißgeliebten Mopped zu verbringen).
Am nächsten Morgen gab es ab halb neun Frühstück



und um zehn war dann Abfahrt zum Staudamm Novy Nemojov.



Für einen kurzen Stopp zum Getränke-Auffüllen, Suchtpegel normalisieren und Mittagessen für elf Personen zu bestellen, hielten wir in Dvur Kralove nad Labem. Weiter fuhren wir zum Großmutter-Schloss Ratiborice (jedoch hatte keiner so richtig Lust auf eine historische Führung, was bei einer Außentemperatur von 35 Grad auch nicht verwunderlich war) und trafen gegen 13.30 Uhr bei unserem reservierten Restaurant ein. Nach einem ausgiebigen Mittagessen, Kaffee trinken und Eis schlecken, beschlossen wir eine Bademöglichkeit aufzusuchen.


Über verträumte Feldwege (stieß jedoch nicht bei jedem Mitfahrer auf Begeisterung)


landeten wir an einem stillen kleinen See und erfrischten uns im kühlen Nass.


Gegen 17.30 Uhr rafften wir uns dann wieder frisch abgekühlt auf unsere Maschinen und steuerten über weniger gut ausgebaute Straßen Dolni Adrspach an. Dort gab es Sandsteinfelsen und –Formationen in unzähligen Mengen, Größen und Vielfalten zu bestaunen. Gegen halb neun trafen wir wieder in unsere Pension ein. Nach einem Schnellspurt durch die Duschen, gings schnellen Schritten ins Restaurace. Leider war hier von Service am Kunden nix zu spüren, da wir rigeros um zehn rausgeschmissen worden sind. Ja was nun? Wir wollten ja eigentlich noch Anstoßen. Nun ja, nach einigen Hin und Her, hielt Dani ein Taxi an und wir versorgten uns mit tschechischen Bier, Sekt und Jonny Walker von der ortsansässigen Tanke.

In der Zwischenzeit organisierte der Rest Sitzgelegenheiten für eine urgemütliche Runde vor der Pension, um dann um zwölf auf Danis Geburtstag anzustoßen.



Gegen drei stolperte dann auch der letzte ins Bett.

Der nächste Morgen gestaltete sich dann für den einen oder anderen etwas schwieriger (also Dani brauchte zwei Kaffee und zwei Zigaretten um wach zu werden).


Um elf starteten wir dann zur Schneekoppe (Snezka 1602 m). Auf die Besteigung hatte jedoch keiner wirklich Lust, so dass wir hier nur eine kurze Rast einlegten.

Vorn dort aus fuhren wir dann weiter über Mala Upa zur polnischen Grenze und genossen die wunderschönen Kurven. In der geteilten Stadt Görlitz/ Zgorzelec machten wir dann Mittagspause.


Hier verließen uns Moni und Jens als Erste um die schnellstmögliche Route nach Berlin zurück zu nehmen.
Die Verbliebenen machten sich dann auf den Weg über die B115 zur A15. Nach einer größeren Reparaturpause an Hardys Motorrad,


trafen wir gegen 20.30 zu Hause ein.

Alle sind wohlbehalten, mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen, wieder zurück gekommen. Es war eine ereignisreiche Geburtstags-Mammut-Tour. Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hättet ihr mir gar nicht machen können (ich weiß, ich bin schuld….aber ich fands geil!).

LG Dani und Hardy
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Wer nicht gelebt hat, der kann auch nicht sterben.

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