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Mehrtagestouren Spreequellen (25.8.-27.8.17)
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jonas ✦✦
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BeitragVerfasst am: 24.08.2017, 19:04   Titel:

Yay, morjen jeht et los. Smile Tour

Gerald, die Routen waren/sind noch unter Vorbehalt richtig? Sprich, wird es noch ein Update geben oder kann ich sie schon mal aufs Navi spielen? Smile

Bis moschee!
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Honda NC700s


Zuletzt bearbeitet von jonas am 24.08.2017, 20:10, insgesamt einmal bearbeitet
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TG800 ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 24.08.2017, 19:20   Titel:

Da es kein offizielles Update gab sind die Touren natürlich noch aktuell.

Bis morgen
Gerald
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Ich fahre TT!
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Stevie ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 25.08.2017, 07:31   Titel:

Ich wünsche allen Teilnehmern ein tolles Wochenende und schönes Wetter. Kommt alle gesund und munter wieder nach Hause.
_________________
Stevie
Einfach nur glücklich
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TG800 ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 25.08.2017, 20:56   Titel:

Für Eingeweihte: Froschschenkel


Havanna Club
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Ich fahre TT!
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Ronny ✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 27.08.2017, 14:05   Titel:

Hallo,
bin wieder gut zu Hause gelandet. Bis auf einen ordentlichen Muskelkater ist alles wieder OK. Ich vermute, dass meine Probleme auf eine zu weiche Fahrwerkseinstellung oder noch nicht genügent aufgeraute Reifenkanten zurückzuführen war. Auf meiner Strecke entlang der Neiße, mal deutsche, mal polnische Seite bis Forst lief alles problemlos, so wie immer. Vielen Dank nochmal an alle Mitfahrer und natürlich auch unserem Touguide Gerald für die ereignisreiche Tour.
Bis bald mal wieder Tour
Gruß Ronald
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jonas ✦✦
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BeitragVerfasst am: 27.08.2017, 19:23   Titel:

Ich bin nach ziemlich genau 915km mehr auf der Uhr auch wieder gut gelandet. War ne tolle Reise, mit viel Sehenswertem, einigen unerwarteten 'Turns' (Mitfahrer wissen was gemein ist Smile), tollen Kurven und größtenteils super Moppedwetter! Tour

Danke an Gerald und Berni fürs Vor- und Ausarbeiten der Tour!!

Das mit den Abrissen und dem gemeinsamen Tanken üben wir alle noch mal ein Bisschen und sprechen am besten noch mal in Ruhe drüber. Smile

P.S. @ Berni: da geht wirklich noch mehr in den Kurven. Very Happy Heute 3,1 L/100km. Hatte wohl zu wenig Gepäck dabei Wink Spaß beiseite, lass dich da von mir nicht scheuchen, war Klasse!

Beste Grüße
Jonas
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Honda NC700s


Zuletzt bearbeitet von jonas am 27.08.2017, 19:38, insgesamt einmal bearbeitet
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ch69meyer ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 27.08.2017, 19:36   Titel:

Nach wunderschönen 974 km mehr auf dem Zähler bin ich wieder gut gelandet. Es war eine tolle Tour mit viel Sehenswertem und sehr lustig war es dazu auch noch. Da es für mich die erste Wochendtour mit den BBB - lern war , kann ich nur sagen das mit mir jetzt öfters gerechnet werden kann. Shocked
Allen Mitreisenden recht herzliches Dankeschön für dies gelungene Wochenende und allen BBB -lern ne schöne Arbeitswoche. Winken
_________________
Immer dran denken: Gummierte Seite nach unten, lackierte Seite nach oben!
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Sybille ✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 27.08.2017, 19:43   Titel:

Sind bei schönem Wetter, leeren Straßen und ganz entspannt nach Hause gefahren. Danke an Gerald für die Organisation und die schönen Sehenswürdigkeiten. Allen Mitfahrern noch einen schönen Abend und eine guten Start in die neue Woche.

Beste Grüße

Frank und Sybille
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Kawa fahr’n is wie wennste fliechst.
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Britta ✦✦✦✦
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Wohnort: Berlin   
BeitragVerfasst am: 27.08.2017, 19:57   Titel:

Ihr lieben Alle,
wohlig geschafft und zufrieden zwischen den Couchkissen liegend bedanke ich mich bei Gerald, Berni und allen Mitfahren für die schönen Tage mit Euch.
Die Tour hatte so ziemlich alles, was Bikerherzen lieben, und die paar Tropfen sind schon fast wieder vergessen.
Tschechien hat mir Lust auf mehr gemacht, das Wetter ebenfalls und ihr alle sowieso.
Bis auf bald wieder und allen eine schöne Woche......
Liebe Grüße, Britta Wink
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max ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 27.08.2017, 20:27   Titel:

Hallo,
auch geschafft zu hause angekommen,danke an Gerald und Berni für die schöne Tour!
Gruß Mirko Very Happy
_________________
Fahre niemals schneller, als dein Schutzengel fliegen kann!
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Gatower ✦✦✦✦
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Tourguide

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Wohnort: Spandau   
BeitragVerfasst am: 27.08.2017, 20:56   Titel:

Zehn kleine Negerlein ........

Frei nach diesem Motto.... Cool

Danke Gerald/Bernie und allen Mitfahrern.
Mir hat es riesen Spaß gemacht.
Straßen zum Dahinschmelzen oder auch wie nach dem 2.Weltkrieg Shocked
Wetter.....ja, hatten wir auch.
Gute Laune sowieso.
Bei mir waren es 909 Km.

Und das ewige Thema: Garmin vs. Tom Tom vs. Locus Winken
Neuberechnung "Ein" oder "Aus" ?
Danke nochmals an die Rückfahrer, das war Spitze Cool

Und wem es nicht gut geht, der denkt einfach an den kleinen traurigen Marsianer auf dem Jeschken 1001 m (siehe Bild) den wir gestern besucht haben.


_________________
Christian
R1200 GS LC Adv. Bj 12/2014


Zuletzt bearbeitet von Gatower am 27.08.2017, 22:07, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Varajens ✦✦✦
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Beiträge: 127
Wohnort: Friedrichshagen   
BeitragVerfasst am: 27.08.2017, 20:56   Titel:

...auch wir sind heil nach Hause gekommen. Es war ein schöner Ausflug, großes Dankeschön an die Organisatoren. Mal ehrlich,- es wäre doch total langweilig, wenn immer alles nach Plan und klinisch perfekt laufen würde. Man braucht halt immer auch das notwendige Maß an Gelassenheit, schließlich ist es auch ein wenig Urlaub, und schon verrauchen vermeintliche Problemchen im nichts. Wir fanden das Wochenende richtig gut und freuen uns auf die nächste Wochenendtour.

Grüße vom Müggelmeer

Jens & Jeanette Winken
_________________
Durch die Leidenschaften lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er nur...
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Siero ✦✦✦
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Wohnort: Berlin-Reinickendorf   
BeitragVerfasst am: 28.08.2017, 19:26   Titel: Spreequell

Hallo an alle Spreequell-Tourer,

Sorry das ich jetzt erst schreibe.
Auch ich bin gut, trocken, müde zu hause angekommen. Der Regen Naja ist zu verschmerzen. Die Bikerhöhle war echt sehenswert. Alles in allem war es eine Tour die ich so nicht mehr erleben will ( mitfahrer wissen warum ). Strecke und Hotel waren ok. Die Abende waren richtig lustig, wir haben herzhaft gelacht über alles was gut und sch..... war und das ist die Hauptsache. Wie Jens schon sagte: wir müssen nicht immer die perfekte Tour haben, wird langweilig. Aber auf ein Paar dinge hätte ich gern verzichtet wie mein Muskelfaserriss.
Danke an die Tourgaids Cool
_________________
Der Trick in dieser Welt ist herauszufinden,
was man gerne tut,
und dann noch jemanden zu finden,
der einen dafür bezahlt!!!
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Powerhusky ✦✦✦
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Beiträge: 203
Wohnort: Hennickendorf   
BeitragVerfasst am: 28.08.2017, 20:08   Titel:

So, nun ist endlich Zeit. Auch ich bin gestern gut zu Hause angekommen.

Mir hat es mal wieder sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es hier und da ein wenig gehakt hat. Wenn immer alles perfekt wäre, dann wäre es auch irgendwann langweilig und wir wollen ja immer etwas Spannung erleben.

Die Unterkunft war ok, das Essen auch und es gab eine Scheune für die Mopeds. Das war toll.

Die Tour in Tschechien war sehr schön, auch wenn uns der Wettergott teilweise ärgern wollte Twisted Evil .

Alles in Allem war es ein sehr schöner Ausflug und ich erwarte schon sehnsüchtig die nächste Mehrtagestour.

Danke an unsere Tourguides für die Ausarbeitung und Abwicklung der Tour und die anderen Mitfahrer, für die netten Abende.
_________________
Liebe Grüße aus Märkisch Oderland

Lutz
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TG800 ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 29.08.2017, 18:39   Titel: Tourbericht „Spreequellen“

Tag 1

Die letzte Mehrtagestour des Jahres führten Britta, Joan, Kevin, Mirko, Ronald, Jeanette, Jens, Nico, Sybille, Christian (ch69meyer), Ralf, Jonas, Christian (Gatower), Lutz, Frank, Bernd (2. Tourguide) und meiner Einer ins Zittauer Gebirge mach Zittau.
Am Treffpunkt Bakers Drive Süd gab es als Tour Bonbon schon mal „Spreequell“ zum Probieren.


Auf Wunsch eines einzelnen Herrn Very Happy

Pünktlich um 9:30 ging es los. Die kurze Fahrt durch den südlichen Stadtrand bescherte uns schon die erste Umleitung, so wie wir es auf der gesamten Tour leider zu oft noch erleben werden. Raus aus der Stadt ging es in südöstlicher Richtung über Schenkendorf, Zeesen, Märkisch Buchholz nach Köthen in die dortige Jugendherberge wo es auch Toiletten für die Damen gab. Das Angebot wurde dankend angenommen.


Anschließend konnten wir uns über eine flotte Strecke am See entlang und durch den Wald noch Groß Wasserburg freuen.





Eine Vollsperrung, eine von vielen, nutzte Ralf um eine Durchfahrtmöglichkeit zu erkunden. Es dauerte ein wenig aber er hat sie gefunden. Dann ging es artgerecht über Nebenwege wieder auf die geplante Strecke.



Bei Lübben bogen wir ab Richtung Osten um dann über Straupitz, Burg und Kolkwitz zum Mittagessen ins Haus Irmer. Hier wartete schon ein gedeckter Tisch im Garten und im Schatten auf die hungrigen Biker.






Weiter ging es über Klein Gaglow, Gablenz, Döbern, Bad Muskau weiter Richtung Lausitzer Neiße. Die Strecke am Truppenübungsplatz Oberlausitz hatten wir fast für uns allein und konnten nach langer Zeit ohne blecherne Hindernisse uns im Kurventwist üben.




Nieder-Neundorf, Kunnersdorf, Markendorf, Burkersdorf waren die nächsten Ziele in Richtung Zittau. Kurz davor bogen wir noch nach Polen zum Tanken ab und erreichten das Hotel Riedel von östlicher Richtung.
Hier konnten wir die Mopeds in einer Scheune wetter- und diebstahlgeschützt unterstellen – super.


Unsere Zimmer warteten schon auf ihre Belegung, die Austeilung der Schlüssel ging super schnell und damit war dann die Dusche nicht mehr weit. Den Rest des Abends konnten wir draußen etwas geschützt bis spät in die Nacht bei lecker Freiberger Bier und guter Hausmannskost verbringen.


Tag 2
Heute sollten wir die drei Spreequellen kennenlernen, welche dicht beieinander liegen und zusammen die Quellen der Spree bilden. Leider hatte das Moped von Nico deutliche Startproblem. Aus dem Stall wollte es noch ganz willig aber für die anstehende Tour verweigerte es den Dienst. Die Versuche, den bockenden Gaul durch Anschieben zu einigen Wölkchen aus der glänzenden Tüte zu bewegen schlugen erstmal fehl. Dann ein letzter Versuch im 3. Gang und siehe da – überlistet!

Leider hatte sich Ralf bei dem massiven körperlichen Einsatz an der Wade verletzt und humpelte nun zu seinem Bock. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für deinen selbstlosen Einsatz beim Anschieben.
Nicht ganz pünktlich ging es nach 9:30 los. Die erste Quelle war auf dem Kottmar (583m) zu besichtigen. Durch schöne kleine Ortschaften und Sträßchen ging es Richtung Westen zu dieser Quelle.
Da Mopedfahrer manchen gehmüde sind starteten nicht alle zu dem 200m Weg um die Quelle im Wald zu besichtigen.


Hier nun einige Informationen zu den drei Quellen:
Klar ist wohl, dass die Spree im Oberlausitzer Bergland entspringt und in Berlin endet.
Allerdings gibt es in der Oberlausitz gleich drei Orte, die von sich behaupten die einzig wahre Spreequelle zu beherbergen. Diese Orte sind Ebersbach, Eibau und Neugersdorf. Um den Spreequellstreit zu beenden griff 1887 Generalfeldmarschall Helmuth Karl Bernhard von Moltke ein und verfügte, dass die Ebersbacher Spreequelle die einzig wahre und amtlich bestätigte Spreequelle sei.
Wir wollen Ihnen hier alle drei Spreequellen kurz vorstellen.
Die Eibauer Spreequelle entspringt am Westhang des Kottmars in 478 m Höhe, und ist somit die am höchsten gelegene Spreequelle. 1921 wurde um die Quelle eine halbkreisförmige Phonolithsteinmauer errichtet. Auf ihr sind die Heimatorte von Gefallenen des Ersten Weltkrieges aufgeführt, die Mitglieder des Gebirgsvereins Lusatia waren. Die Anlage inmitten von Rotbuchen und Fichten wurde 1957 erneuert. Heute kann man sich hier einer vom Spreequellzwerg Gerbot durchgeführten Spreequelltaufe unterziehen.



Die Ebersbacher Quelle am Spreeborn wurde zuerst geschichtlich erwähnt. Bereits im Jahre 1736 wurde der Brunnen mit einem Häuschen mit Zwiebeldach, auf Holzsäulen ruhend, überbaut, und sogar der "alte Fritz", König Friedrich II. (damals noch Prinz von Preußen) spendete 50 Taler für den Bau. 1848 wurde dieses Häuschen von der Stadt-Commune Zittau wegen Baufälligkeit abgerissen. Eine einfache Holzhütte ersetzte zunächst den älteren Bau. Nachdem auch diese Hütte baufällig wurde und die Gemeinde kein Geld für einen Neubau hatte, konstituierte sich der Spreequellenverein. 1896 wurde die Quelle von der Gemeinde Ebersbach
übernommen und ein durch Spendenmitteln finanzierter gusseiserner, achtseitiger Pavillon über der Quelle errichtet, der die Wappen der an der Spree gelegenen Städte und früheren Länder (Deutsches Reich, Österreich, Sachsen und Preußen) zeigt.



Die Neugersdorfer Spreequelle befindet sich vor den Toren des Volksbades und ist die wasserreichste der drei Quellen. Im Jahre 1888 wurde hier eine schmiedeeiserne Umrahmung um die Spreequelle errichtet. Beim Bau des Neugersdorfer Spreequellbades 1926 wurde die Quelle etwas seitlich verlegt. Ursprünglich befand sie sich südlich vom Volksbad auf der "Spreequellstraße". Die früheren Quellwiesen am Stadtrand wurden trockengelegt und teilweise mit Häusern bebaut.
1996 wurde die Quellfassung restauriert.


Unser Spreequellenwasser war nun alle, dafür machte uns eine andere Quelle sorgen und die saß oben im Himmel.


Es wurde zusehends dunkler. Aber in Richtung Osten sah es noch sehr freundlich aus und da wollten wir ja schließlich hin – vielleicht schaffen wir es ja noch bis zur Motorradhöhle, unserem nächsten Ziel.
Frohen Mutes ging es bei Kellerberg über die Grenze nach Tschechien. Der Verlauf der Straße versprach viel Fahrspaß, der Zustand der Strecke sprach dagegen – Enduroland!
Kurze Zeit später war es dann soweit, wir hatten den Wettlauf gegen die Wolken verloren, Kondome anziehen war angesagt.
Auf releativ schlechten Straßen und vielen kleinen Dörfern ging es ohne Zwischenfälle zur Pekelné doly (Höllenminen), dem „Vereinsheim“ des örtlichen Motoradclubs. Wir fuhren auch geschlossen erstmal durch das Vereinsheim bevor sich jeder einen Platz für seinen Bock suchte. Trotz des schlechten Wetters war die Höhle gut besucht und – es regnete nicht mehr!




Nach Besichtigung, Essen und Trinken sollte es weiter zum Jested (1012m) gehen aber schon beim Vorbereiten der Maschinen zierten die ersten Tropfen die gerade noch trockenen Sitzbänke – also wieder rein in die Pelle. Die Entscheidung war richtig, es regnete sich ein.
Über viele schlechte Straßen und auch einigen Guten, aber immer sehr kurvig und auch bergig, somit anspruchsvoll zu fahren, insbesondere bei den sehr feuchten Wetterverhältnissen, kam der Berg des Schicksals immer näher.
Die Anfahrt zum Jested bietet eine gut ausgebaute Landstraße ohne Flickschusterei und führt in vielen Kehren zum Gipfel – absolutes Mopedterrain wenn denn der blöde Regen nicht wär. Also ging es nur piano durch die Kehren. Trotzdem erwischte es Ronald. Wie immer gibt es keine weiteren Details dazu, das überlassen wir wie immer den Beteiligten. Allen Helfern hier mein persönlicher Dank der professionellen Hilfe die vielleicht auch schlimmeres verhindert hat.
Es war aber nichts weiter passiert, Maschine geborgen, Fahrer heil aber die Gruppewar zerrissen und keiner hat es bemerkt. Dies erklärte sich recht einfach aus der Strecke und den Wetterverhältnissen. Erst am Gipfel viel die deutlich kleinere Gruppe auf, da kamen aber auch schon die ersten Telefongespräche durch (Netzverfügbarkeit war sehr schlecht) und die schlechte/gute Nachricht. Ronald, Ralf (ihm tat nun mittlerweile das Bein zu weh), Sybille und Frank beschlossen nun den direkten Weg zurück zum Hotel zu nehmen, der Rest fuhr hoch zum Jested.
Auf dem Berg gibt es, wie bei der Tourbesprechung angekündigt, einen sehr versteckten Parkplatz für Motorräder. Am Gipfel empfang uns aber schon ein Lotse und geleitet uns zu diesem Platz, natürlich nicht ohne die Hand aufzuhalten – 4€ pro Moped, preiswertes Tschechien (die 100 Kronen waren korrekt umgerechnet)! Auch die Eispreise in Euro waren heftig.
Der Regen hatte inzwischen aufgehört und somit konnten wir den phantastischen Ausblick von hier oben genießen.









Die Weiterfahrt traten nur noch 12 Modes an – aber halt, da war noch was. Auch Joan und Kevin wollten allein zum Hotel zurück. Somit hatte Bernd nur noch 10 Mopeds zu führen da er ab hier das Guiding für den Rest der gesamten Tour übernahm. Immer nur als letzter Fahren ist doch zu blöd, oder? Also kommen die weiteren Bilder jetzt von Hinten.






Berni übernahm den Rest der Tour ohne böse Vorahnungen.
Es folgte der „Abstieg“ vom Jested und der führte uns erstmal durch das Strassengewirr von Liberec und danach Richtung Isergebirge über Straßen der Güte 4-5, aber landschaftlich sehr schön. Bei einer kurzen Pause stellten wir fest, dass ein Fahrer abhandengekommen war, was sich aber nach einem kurzen Anruf aufklärte. Ch69Mayer war der Fehlende, er fuhr auf eigene Faust wieder zum Hotel.





Wir setzten die Fahrt fort unter dem Motto „Zehn kleine Negerlein...“. Weiteres Ungemach folgte, so dass nur noch 8 kleine Negerlein als Gruppe vorhanden waren. Was war passiert? In Tanvald verloren wir Britta, Lutz, Christian und Gerald. Zudem gab es noch einen Umfaller und einen Bienenstich durchs halboffene Helmvisier. Chaos! Zum Glück gibt es Mobilfunk und nach einiger Zeit waren wir alle wieder vereint.






Da es dadurch schon recht spät geworden war, gingen wir die letzte Etappe zügig an. Der Weg führte uns über Desna, Schwarzfluss,Smedava, über kurvenreiche Strecken nach Weissbach in eine Grossbaustelle, die Straße war gesperrt. Berlin-Brandenburg-Biker lassen sich aber durch nichts aufhalten und wir durchfuhren die Baustelle die einen Offroadcharakter hatte problemlos. Es ging weiter über Rasperau, Hohenwald, Wetzwalde, Grottau, durch kurvenreiche einsame Straßen und
Alleen, zurück zum Hotel, das wir erst bei Dunkelheit erreichten.














Leider waren die Straßen nicht immer so toll wie auf den vorigen Bildern.


Aber dann ging es auf einer super neuen Mokelstraße unserem Ziel entgegen.



Tag 3

Nach dem Frühstück begannen wir mit unserer teilnehmer-reduzierten Heimreise. Der Weg führte uns noch einmal durch Zittau, Spitzkunnersdorf, Seifhennersdorf, Rumbuk, Sluknov in Tschechien und wieder nach Deutschland, Sebnitz, durch das schöne Kirnitzschtal und Bad Schandau.




Eine kurze Rast mit lecker Eis am Wasserfall ist einfach ein Muß.




Weiter ging es zum "Deutschland Ring", der alten Rennstrecke aus dem 3. Reich auf der wir eine Runde drehten. Die Strecke wird gerade erneuert was uns etwas ausbremste. Auf der Bergstrecke war ich leider zu langsam.







Es ging weiter durch Sachsen, bis wir wieder heimatlichen Boden unter die Räder bekamen und in Lauchhammer im Gasthaus Behr ein wohlschmeckendes und preiswertes Essen bekamen.







Die Vorsuppe hatte übrigens keiner bestellt sondern war eine Überraschung des Restaurants! Hatten wir, glaube ich, noch nie.





So gestärkt ging es auf die letzte Etappe über Doberlug, Lebusa, Dahme/Mark, Baruth/Mark mit letzter Pause am russischen Soldatenfriedhof.
Wir durften dann noch die volle B 96 befahren und landeten endlich am Zielpunkt. „45 über Null“. Ein letzter Kaffee, wir verabschiedeten uns, und jeder fuhr seiner Wege.











Und wieder mal ist eine ereignisreiche und interessante Tour zu Ende gegangen.
Gerald und Berni
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Zuletzt bearbeitet von TG800 am 30.08.2017, 01:30, insgesamt 5-mal bearbeitet
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