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Tagestouren Ausfahrt am 10.6.2018 (Salveymühle)
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Ole ✦✦✦✦
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Anmeldedatum: 10.03.2014
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BeitragVerfasst am: 03.06.2018, 17:49   Titel: Ausfahrt am 10.6.2018 (Salveymühle)


Event: Tagestour Polen und Salveymühle (Salveymühle, Gartz) 312 km
Status: beendet
Start: Sonntag, 10. Jun 2018 10:00 Uhr (abgelaufen)
Anmeldefrist: Freitag, 8. Jun 2018 22:00 Uhr (abgelaufen)
Treffpunkt: Bäckerei Junge
Tourguide:Ole

Teilnehmer
1.  Ole   Fahrer   
2.  Uta (Gast)   Sozia   
3.  Stevie   Fahrer   
4.  Hans-Peter   Fahrer   
5.  legrandalex   Fahrer   
6.  Fred   Fahrer   
7.  ch69meyer   Fahrer   


Den kommenden Sonntag geht es wieder auf Tour. Vom Treffpunkt Bäckerei Junge geht es immer nach Nord-Osten, das letzte Ende parallel zur Oder durch Polen. Leider ist die Ortsdurchfahrt Oderberg derzeit gesperrt, so dass wir diese schöne Kurvenstrecke umfahren müssen.

Unser Ziel ist die Salveymühle Nr. 3 in der Uckermark. Diese Mühle ist und war etwas Besonderes unter den Mühlen im Salveytal, denn sie war Mahl- und Sägemühle zugleich. Während einer Führung durch die Mühle können wir diese auch in Betrieb sehen. Pro Person werden hierfür 2 € fällig, die ich vorab beim Mittagessen einkassiere.

Aufgrund der gestiegenen Öl- und damit Benzinpreise tanken wir dieses Mal schon nach 130 km in Polen. Die Reststrecke wieder zurück zur Bäckerei Junge beträgt dann noch 183 km.

Unser Mittagessen nehmen wir dann auf deutscher Seite direkt hinter der Grenze an der Oder im Dorotheenhof ein.
Speisekarte Dorotheenhof

Von dort sind es nur ein paar Kilometer zur Mühle.
Auf der Rückfahrt stoppen wir noch einmal am Werbellinsee im Waldcafé.




Hinweis:

An der Tour kann jeder, der Spaß daran hat, teilnehmen. Bei den
Berlin-Brandenburg-Bikern gibt es keine Mitgliedschaft und auch
keinerlei Verpflichtungen. Deshalb ist jede/r herzlich willkommen.
Immer getreu dem Motto: wer da ist, fährt mit und wer nicht da ist,
ist dann eben das nächste Mal dabei. Beachte aber, dass immer eine
Anmeldung über das Forum erforderlich ist!

Die Treffpunkte für unsere Ausfahrten sind im Süden die Spinnerbrücke,
im Norden die Bäckerei Junge in Reinickendorf und die Scheune in Kremmen
sowie im Südosten das Bakersdrive in Adlershof. Anfahrt-Beschreibungen
findest Du hier:
Click Me. Treffen ist in der Regel um 9.30 Uhr, Abfahrt
dann um 10.00 Uhr. Die Maschine muss vollgetankt sein. Rückkehr je
nach Länge der Tour zwischen 17.00-19.00 Uhr.

Wir sind an unseren
gelben Schlüsselbändern zu erkennen. Wenn
Du neu bei uns bist, solltest Du einen Blick auf unsere Regeln für das
Fahren in der Gruppe werfen. Gerade wenn Leute, die sich nicht kennen,
das erste Mal zusammen fahren, erleichtert das die Verständigung sehr.
Die Regeln findest Du hier:
Click Me.


Vergesst nicht, Eure Essensbestellung bis spätestens zum Anmeldeschluss einzutragen.

Wir treffen uns ab 9:30 Uhr an der Bäckerei Junge. Abfahrt dann m.v.T.u.l.B.u.i.v.M. gegen 10 Uhr.

Bis Sonntag,
Ole
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legrandalex ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 05.06.2018, 04:07   Titel:

... sicherlich mit ein bisschen Jetlag ... aber hoffentlich putzmunter ich nehme auch teil.

bis Sonntag,

Xa4
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Ole ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 08.06.2018, 10:53   Titel:

Das Wetter, das Wetter!!

Ich kann mir vorstellen, das viele noch die Wettervorhersagen beobachten (wie ich auch) und die Entscheidung herauszögern (verständlich!).

Die Vorhersage derzeit für Sonntag in Berlin und Angermünde (unsere Tourrichtung) sagt Temperaturen von 31° C und derzeit Regen- bzw. Gewitterwahrscheinlichkeiten von 60% voraus, mit zunehmender Luftfeuchtigkeit, aber auch 9-10 Sonnenstunden. Aus der Erfahrung der letzten Tage und Wochen gibt es die Niederschläge eher gegen späten Nachmittag und abends und sehr punktuell.

Wir werden daher während der Tour das Regenradar (und live die Wolkenbildung) verfolgen und entsprechend reagieren (rechtzeitiger Unterstand und Stop für Regenklamotten).

Wenn sich die Vorhersage am Samstag noch drastisch verschlechtert, werde ich kein Risiko mit zu starken Gewittern eingehen und die Tour kurzfristig absagen. Ihr bekommt dann eine Mail.

Aber noch gehe ich von einer schönen Tour aus!

Bis hoffentlich Sonntag,
Ole
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legrandalex ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 08.06.2018, 14:44   Titel:

Bei mir ist es schon quasi 22:00, und ihr habt noch 6 Stunden, um Euch anzumelden.
Mensch mit 7 Moped, es wird eine knackige Winter-Spritztour.
Ich freue mich schon über die Abkühlung... hatte 35 grad mit hoher Feuchtigkeit die ganze Woche!!!
Xavier
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Ole ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 18:18   Titel:

Erster! Aber auch nicht ganz so schwer, da wir gleich um die Ecke von Start und Ziel wohnen.
Wir sind gut wieder angekommen und haben erstmal viermal gesprengt: zuerst das Motorrad, solange noch alles feucht ist, dann Teile des Gartens, denn bei uns ist kaum Regen heruntergekommen, dann den Magen mit einem kühlen Bier und zum Schluss noch uns unter der Dusche.
Es war eine schöne und abwechslungsreiche Tour mit Euch. Danke, dass Ihr unter diesen erschwerten Wetterbedingungen dabei wart - eine kleine, aber wirklich feine Truppe. Uns hat es viel Spaß gemacht - der Tourbericht folgt demnächst.
Uta und Ole
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Fred ✦✦
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BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 18:46   Titel:

Bin gut zu Hause angekommen. Es war eine sehr schöne Tour, wir waren sogar im Ausland. Die Gruppe war sehr klein und sehr angenehm. Und das bisschen Regen hat auch nichts ausgemacht. Den Garten brauchte ich nicht zu sprengen es war hier alles ein wenig unter Wasser. Wahrscheinlich fahre ich die Tour noch mal bei Sonnenschein
Fred Very Happy
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legrandalex ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 18:47   Titel:

waho war das ein schöner Ritt!!!
Danke Ole, du hast uns super durch schöne Wege geführt.
... Stellt Euch mal vor, wir wären so öde auf dem Couch geblieben ...

für die nicht Anwesenden einige Statistiken:
- heute waren 100% der Fahrer männlich,
- es war auch 100% für die Weiblichkeit der Sozia ...
- nur 17 % der Teilnehmern saßen nicht auf einem Berliner Sattel sondern auf einem von Hinckley (... oder kam es womöglich aus Thailand ?)
- im Durchschnitt hatten die Fahrer einen Pferd mit 3 Zylindern, auch wenn 67% einen Bi-Zylinder hatten.
- ca. 20% der Strecke sind wir im Ausland gefahren
- die Polizei hat uns 2 Mal in Deutschland gehalten.
- wir haben gegessen bei dem melodiöse Gesang 127 Frösche und dem Kreischen eines 2-Takter
- Mittag baten 50% der Mitfahrern um eine Abkühlung und 2 Stunden später zauberte der Tourenguide nicht schlecht ... es waren danach 10 Grad weniger.

also eine Super-Tour mit 100% netten Mitfahrern.

Danke an Allen, und besonders noch einmal an Ole.

Ciao

Xavier
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Stevie ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 18:55   Titel:

Ja was für ein kurzweiliger Tag!
Ole und Uta, das habt ihr sehr gut gemacht mit der Organisation und der Umsetzung der Tour. Die Strecke war sehr abwechslungsreich und sehr sehr harmonisch.
Ich bin auch gut zuhause angekommen und habe als erstes die Mopete gewaschen und dann mich. Danke an die anderen Mitfahrer für die sehr positive Stimmung.
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Stevie
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ch69meyer ✦✦✦✦
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Wohnort: 14778 Golzow   
BeitragVerfasst am: 10.06.2018, 19:10   Titel:

Auch ich möchte mich wieder zurückmelden und " Danke " sagen, für daß hervorragende Guiding ( war wirklich ne super Strecke ) , für die gesamte Planung und Durchführung dieser Tour und allen Mitfahrern die dazu beigetragen haben. Es war ein schöner Tag und durch meine Anreise mit 483 km mehr auf dem Tacho.
Bier trinken
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Immer dran denken: Gummierte Seite nach unten, lackierte Seite nach oben!
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Ole ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 11.06.2018, 21:18   Titel:

Die Wettervorhersage zeigte schon seit Tagen 31 – 32°C und eine Regen- und Gewitterwahrscheinlichkeit am Nachmittag von 50-70% - trotzdem trafen sich Christian, Fred, Hans-Peter, Stefan, Uta, Xavier und ich bei bereits 26°C im Schatten bei der Bäckerei Junge für die Tour zur Salveymühle 3.



Pünktlich um 10 Uhr ging es los,




und über Schildow, Schönwalde, Bernau, Tempelfelde und Melchow




erreichten wir die Wildtränke, Zeit für unsere Einreihpause.



Bei 6 Motorrädern gab es nicht viel einzureihen – weder von vorne noch von hinten und aus der Mitte schon gar nicht. Etwas getrunken, die Bäume bewässert, die einzige Zigarette ordnungsgemäß ausgetreten, ging es bald weiter, zügig in eine schöne Kurvenkombination.

Aber die Fahrfreude währte nicht lange – ein entgegenkommender Motorradfahrer gab Zeichen zum Langsamfahren – da sahen wir auch schon die Kelle, die uns herauswinkte. Die Polizei hatte eine allgemeine Kontrolle ausschließlich für Motorräder eingerichtet – in praller Sonne. Auspuff (Geräuschpegel), Spiegel, Windschilde, Zusatzscheinwerfer und sonstige Anbauten wurden überprüft.




Es standen ausreichend Polizisten bereit, so dass alle gleichzeitig kontrolliert werden konnten. Da es selbstverständlich nichts zu beanstanden gab, waren wir zügig durch und konnten weiterfahren.



Durch Eberswalde hindurch


ging es weiter Richtung Oderberg – die Ortsdurchfahrt ist derzeit leider gesperrt und wir mussten vorher in Liepe planmäßig die Umleitungsstrecke über Niederfinow und Bad Freienwalde nehmen. Vorher konnten wir in zügigem Tempo noch ein paar schöne Kurven genießen und haben gerade den Kanal überquert,


als wir erneut die bekannte Kelle sahen.



Wieder winkte uns die Polizei hinaus – diesmal war sogar das Fernsehen mit dabei. Uta und ich haben den Polizisten, der uns auf dem Platz einwies, sofort darauf hingewiesen, dass wir vor Eberswalde bereits ausgiebig kontrolliert worden seien. Er ließ uns dann auch umgehend mit „Die Geschwindigkeit war ja o.k., na dann weiter gute Fahrt.“ drehen und weiterfahren. Die Polizisten mit dem Lasergerät habe zumindest ich erst jetzt gesehen.

Hier ist auch der Link zum RBB-Film, auf dem wir gut zu sehen sind (Dank an Christian für den Hinweis):

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/av7/laermbelaestigung-durch-motorraeder.html

Die eigentlich sehr schöne und teilweise auch kurvige Strecke nach Bad Freienwalde war jetzt frei von Polizeikontrollen, dafür sehr voll mit äußerst gemütlich fahrenden Sonntagsfahrern. Das zog sich bis nach Polen hin, und erst ca. 6 km hinter der Grenze hatten wir die Landstraße wieder weitestgehend für uns.


Erst durch weite Felder, dann lange Strecken durch schattige Wälder, so erreichten wir den Tankstopp, bei dem der Benzinvorrat bei zumindest vieren aufgefüllt wurde.



Wir kauften noch ein Kilo-Glas Honig, und schon saßen wir wieder auf den Böcken. Anschließend kamen einige schöne kurvige Kilometer und am Ende eine langgezogene Stadtfahrt durch Gryfino.





Als wir dann zurück über die Oder nach Westen fuhren und den Blick auch nach Süden richten konnten, sahen wir zum ersten Mal den dunkler werdenden Himmel. Über uns schien noch die Sonne, als wir beim Dorotheenhof die Stühle mit Blick auf den ruhig fließenden westlichen Arm der Oder unter den Sonnenschirmen zurechtrückten.







Die ländliche Idylle mit quakenden Fröschen und Vogelgezwitscher wurde nur durch das nahe Geknatter eines Krads oder ähnlichem gestört – vermutlich der Enkel des Bürgermeisters, der auf privatem Gelände seine Runden drehte.

Parallel zum Warten auf das Essen wurde ausgiebig die WetterApp beobachtet. Über Berlin regnete und gewitterte es bereits, und auch genau auf unserem Weg kam eine breite Gewitterfront von Süden auf uns zu. Es gab 2 Optionen: zurück über Polen – die Oder diente als Wetterscheide und es schien hier keinen Regen zu geben oder die Tour weiterfahren und mittenmang hindurch. Da wir schließlich keine Schönwetterfahrer sind, fuhren wir weiter –
erst einmal zur Salveymühle.


Schon am Morgen hatten wir nach Rücksprache mit der Salveymühle vereinbart, die Führung ausfallen zu lassen, da die Kosten aufgrund der geringen Teilnehmerzahl deutlich zu hoch gewesen wären.

So besichtigten wir das kleine Mühlenmuseum und die Außenanlagen auf eigene Faust. Fred konnte uns einige tiefergehende Erläuterungen zu technischen Einzelheiten geben. Das überschaubare Museum im Gebäude kann jederzeit gegen eine kleine Spende besichtigt werden. Es beschreibt u.a. die Geschichte der Mühle, für die im Jahr 1912 der Mahlbetrieb um eine Horizontal-Sägemühle erweitert wurde. Die ehemals 4 Mühlen am Salveybach lassen sich bis ins Jahr 1264 zurückverfolgen. Die Salveymühle 3 wurde noch am längsten genutzt, ihr Betrieb wurde erst 1990/91 eingestellt. Im Inneren des Museums sind viele Originalausstattungen und Modelle zum Betrieb der Mühle zu besichtigen.





Draußen war noch die horizontal angebrachte Säge zu sehen, die Baumstämme mit Wasserkraft der Länge nach zu großen Brettern bzw. Planken sägen kann.





Im Salveybach waren zwei Wasserrad-Modelle zu sehen.


Beim mittelschlächtigen Wasserrad trifft das Wasser in der Mitte des Wasserrades auf Höhe der Nabe auf die Schaufeln und dreht damit das Rad (links im Bild unten).



Das unterschlächtige Wasserrad, das sehr hoch aus dem Wasser ragt, ist nur zum unteren Zehntel im Wasser (rechts im Bild oben) und musste erstmal von Uta durch einen leichten Schubs in Gang gesetzt werden, damit wir es in Betrieb sehen konnten. Nicht dargestellt war ein oberschlächtiges Rad – das Wasser fällt von oberhalb der Nabe auf die Schaufeln.

Jetzt spürten wir die ersten Regentropfen und zogen daher unsere Regenkombis an. Bei Temperaturen von noch knapp unter 30°C eine echte Herausforderung. Aber mit zunehmenden Regen – aber niemals wirklich stark – sank auch die Temperatur immer weiter bis zum Tiefstand von 18,5°C.

Ein Stück mussten wir zurückfahren, weil es ansonsten nur Sandwege gegeben hätte, um dann den ersten richtigen Plattenweg unter den Reifen zu haben.

Über Hohenreinkendorf, Groß Pinnow und Kummerow kamen wir durch Stendell. Anlässlich der 700-Jahr-Feier (einschließlich 90 Jahre Freiwillige Feuerwehr) hatten die Einwohner etliche selbst gebastelte Figuren in Menschengröße entlang der Straße dekoriert. Durch Angermünde ging es weiter über Altkünkersdorf und Neugrimnitz nach Joachimsthal.



Die Kamera konnte dann nur noch Lichtspiele erzeugen:




An der Ostseite des Werbellinsees entlang erreichten wir schließlich das Waldcafé und bekamen für die Motorräder die Einfahrt zugewiesen,


für uns einen Platz auf der Veranda



und die Klamotten blieben zum Teil draußen.


Nachmittags hatte es dort noch richtig heftig geschüttet und gehagelt, jetzt brachte ein leichter Landregen das langersehnte Nass für Garten und Felder.

Kaffee und Kuchen waren wie gewohnt lecker, dann hieß es wieder „rin in die Pelle“, auch wenn es gerade mal trocken war. Ein paar Tropfen gab es auf den letzten Kilometern noch, bevor wir uns in Hermsdorf trennten und jeder nach Hause fuhr.

Ich glaube, dass es bei sämtlichen Touren noch nie zwei Polizeikontrollen während einer einzigen Tour gab. In diesem Fall war es gut, dass die Gruppe so klein war. Auf der anderen Seite hätte es im Filmbeitrag des RBB sicherlich mit einer größeren Gruppe auch sehr beindruckend ausgesehen. Die Diskussion um die Lärmbelästigung wird wohl nicht weniger, die Einschränkungen werden für uns zukünftig eher zunehmen. Der Beitrag und auch die Polizisten vor Ort haben eindrucksvoll gezeigt, dass bei vernünftigem Verhalten von Seiten der Motorradfahrer ein guter und respektvoller Umgang miteinander und sicherlich auch mit betroffenen Einwohnern und Anliegern möglich ist.
In diesem Sinne gibt es heute ein besonderes Abschlussbild als Symbol für die Doppelaktion, welche uns mit dieser Tour (neben dem Wetter) in Erinnerung bleiben wird:



Danke nochmals für das Vertrauen, bei diesen Wetteraussichten mitzukommen. Uns hat es jedenfalls mit Euch sehr viel Spaß gemacht.

Bis zum nächsten Mal,
Ole
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Zuletzt bearbeitet von Ole am 13.06.2018, 16:22, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 04:43   Titel:

Very Happy Very Happy Very Happy

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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 05:48   Titel:

Mopped Brav
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BeitragVerfasst am: 12.06.2018, 08:30   Titel:

Schöne Tour, super Bericht. Mich im Fernsehen wiederzufinden hätte ich auch nicht gedacht. Wie bereits geschrieben haben wir bei unserem Verhalten und Auftreten sicherlich keine Probleme mit Kontrollen.
Liebe Grüße Hans-Peter
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