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Tagestouren Ausfahrt am 15.09.2019 (Elefantenhof)
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Fredo ✦✦
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Anmeldedatum: 26.07.2015
Beiträge: 54
Wohnort: Falkensee   
BeitragVerfasst am: 16.09.2019, 10:56   Titel:

Auch von mir ein kurzes Echo.
Danke für die nette Tour und Gesellschaft. Immer wieder überraschend was es in der Berliner Umgebung so gibt.
Bin auch gut wieder angekommen. Mußte von Kremmen aus noch einen Umweg fahren.
Die L20 Richtung Schönwalde ist immer noch dicht Sad
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JöTie ✦✦✦✦
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Beiträge: 553
Wohnort: Pichelsdorf   
BeitragVerfasst am: 16.09.2019, 22:29   Titel:

Bei mir waren es abends 405 km mehr auf dem Kilometerzähler..

Vielen Dank an Tascha und Stefan für die Planung und Durchführung der Tour. Es hat mir mit allen viel Spaß gemacht!

Bis zum nächsten Mal

Viele Grüße

Jörg
_________________
Elektronik funktioniert mit Rauch. Wenn der draußen ist funktioniert nichts mehr.
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stevesan ✦✦✦✦
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Anmeldedatum: 16.04.2015
Beiträge: 271
Wohnort: Falkensee   
BeitragVerfasst am: 19.09.2019, 20:07   Titel: Tourbericht Elefantenhof 2019

Nun war es also endlich soweit … auch ich konnte dieses Jahr meine erste und damit auch schon letzte Tour durchführen.

Diesmal ging es zum Elefantenhof nach Platschow und da somit über 300km vor uns lagen und ich mit der Gruppe nicht im Dunkeln heimkehren wollte, war diesmal schon um 09.30 Uhr Abfahrt in Kremmen.
Mit dabei waren Cagdan, Frank-Uwe, Fredo, Hans-Peter, Hartmut, Jörg, Jürgen, Kathrin, Ralf (Ralkam), Ralf (Siero), Ron, Thomas, Uwe, Xavier, Natascha und ich.
Vor der Abfahrt gab es aber erstmal das Briefing …


… mit den obligatorischen „Tour-Bonbons“


Pünktlich um 09.30 Uhr fuhren wir los, jedoch vergaß ich meine Kamera anzumachen und somit gab es dann auch gleich einen ungeplanten Halt.


Sodann führte uns die Strecke über Herzberg (Mark),


Lindow (Mark),


Rheinsberg,


Dorf Zechlin nach Flecken Zechlin.
Kurz nach dem Ortsausgang, nach 67km, fand dann auch die Einreihpause statt.



Weiter ging es auf immer „besser“ werdenden Strecken über Buschhof, Wredenhagen, Meyenburg, Putlitz, Pampin ins kleine Dorf Drefahl (Kamera hat leider versagt).
Hier trafen wir nach insgesamt 152km am dortigen Drefahler Landgasthaus ein, wo wir in schönem Ambiente zu Mittag aßen.




Man hatte für uns einen Ecktisch gestellt und nach Aufnahme der Getränkebestellungen gab es recht schnell schon mal eine allgemeine „Vorspeise“, bestehend aus wirklich frischem Brot, Tomaten mit frischen Kräutern und einem Dip, die schon mal sehr lecker war.




Auch die sonstigen Speisen waren augenscheinlich schmackhaft, was auch bestätigt wurde.




An dieser Stelle muss ich auch einfach mal eine Empfehlung loswerden.
Desiree, die Chefin, kocht hier noch selbst und ihre Gerichte sind nicht billig, aber ihren Preis wert.
Auch die Kellnerin war sehr hinterher und fragte immer wieder nach, ob sie noch was bringen könnte.
Rund und satt stiegen wir wieder auf die Rösser, aber auch nur um bei insgesamt 157km schon wieder am Elefantenhof in Platschow abzusteigen.

Deutschlands einziger Elefantenhof wurde vor mehr als zehn Jahren von Franz Frank, alias Sonni Frankello, ins Leben gerufen.
Sonni entstammt der Zirkusfamilie Frankello, war in der DDR Dompteur beim Staatszirkus und arbeitet seit seinem 12. Lebensjahr mit Elefanten.
Vor mehr als zehn Jahren verließen Sonni, seine Frau und die drei Kinder das Zirkusbusiness und ließen sich auf einem ehemaligen Bauernhof, welcher ein Areal von insgesamt rund 40.000 qm umfasst, nieder.
Dieses teilen sich die Elefanten mittlerweile mit Kamelen, Lamas, Seelöwen, Ponys, Eseln, Enten, Zebras und vielen anderen Tieren.
Die Elefanten kamen aus Afrika nach Deutschland als das noch möglich war, was aber bereits seit langem durch das Artenschutzabkommen verhindert wird.
Dabei handelte es sich größtenteils um Waisen, deren Mütter Wilddieben zum Opfer gefallen waren.
Viele der Dickhäuter landeten später in Platschow, weil es in ihrer Haltung Probleme gab, sie gemobbt wurden oder der Partner starb.
Zwölf Mitarbeiter beschäftigt der Hof inzwischen und auch die vielen Tiere müssen unterhalten werden. Bis zu 150 Kilogramm Obst, Gemüse, Gräser, Zweige und spezielles Mineralfutter frisst allein ein Elefant pro Tag. Auf dem großen Außengelände können sich die Tiere in Lehmkuhlen suhlen, im Winter werden die Ställe mit Fußbodenheizung durchgehend auf 24 Grad erwärmt.
Stimmen, die der Meinung sind, die Tiere wären in einem Zoo besser aufgehoben, entgegnet der Freiburger Verhaltensbiologe Immanuel Birmelin:
„Die ganze Neurobiologie spricht … ganz eindeutig zugunsten des Zirkus. Unterhaltung, Lernen, Training – das alles ist doch für Tiere extrem wichtig. Ich habe Sonni Frankello vom Elefantenhof Platschow beobachtet oder die Trainer vom Zirkus Knie – wie die ihre Elefanten beschäftigten, sie unterhalten und körperlich fit machen. Dagegen sind die Elefanten in den größten, schönsten Zoos dieser Welt bedauernswerte Kreaturen.
Ein Gehege können Sie noch so groß bauen – nach ein paar Tagen kennen die Elefanten dort jedes Stöckchen. Die Tiere langweilen sich zu Tode. Der Zirkus hat ihnen viel mehr zu bieten. Gerade im Winter. Da werden Zootiere spätnachmittags um fünf in den Stall gesperrt – bis morgens um acht. Während dieser Zeit ist im Zirkus immer noch was los.“ (Zitat)

Aber zurück zu unserem Besuch …
Mit der Juniorchefin hatte ich im Vorfeld abgesprochen, dass wir die Maschinen auf dem Gelände abstellen dürfen, was dann auch realisiert wurde.


Hier mussten wir uns auch schon sputen, da das Mittagessen doch etwas länger als geplant gedauert hatte.
Also fast pünktlich rein ins große Zelt zur Elefantenvorführung.
Der Auftakt ließ jedoch befürchten, dass es sich um eine Kindershow handelt.


Dieser Eindruck verflog jedoch mit vorschreitendem Programm.
Erst gab es dressierte Enten,


dann kamen Zebras mit einer Laufvorführung



gefolgt von einer Jonglage der Juniorchefin


Den Abschluss bildeten zwei Elefanten





Da Bilder ganz nett sind, bewegte Bilder aber mehr sagen, gibt es hier noch einen kleinen Film, den Cagdan dankenswerterweise erstellt hat Applaus
Hier muss ich jedoch den Link einstellen, da die Datei zum Hochladen zu groß war:



Im Anschluss an die fast einstündige Vorstellung hatten wir noch kurz Zeit.
Einige erkundeten das Gelände oder kauften ein, andere fütterten die Elefanten.




Dies war jedoch eine weitaus feuchtere Angelegenheit als angenommen Wink


Dann hieß es auch schon wieder Aufsitzen. Da die Maschinen aber genau im „Laufkreis“ der Elefanten-Reitrunde abgestellt waren, machten wir nach Rücksprache mit Sonni die Motorräder alle gleichzeitig an und er kümmerte sich um den Elefanten.


Weiter ging es also über Neuhausen, Bresch nach Gülitz-Reetz, wo wir nach rund 170km Strecke tankten.


Nachdem der Durst der Rösser gestillt war, fuhren wir durch Perleberg,


über Plattenburg,


Glöwen,


Barenthin


bevor wir zwischen Kötzlin und Breddin nach insgesamt 231km kurz Pause machten.



Im Anschluss ging es auf die letzte Etappe über Kümmernitz,


Roddahn, Großderschau,


Stölln, Kleßen,


Friesack, Warsow,


Königshorst,


und Staffelde


nach Kremmen, wo wir kurz nach 18h und rund 315km eintrafen.


Damit war mein persönliches Ziel (alle sollten noch im Hellen nach Hause kommen) erreicht.
Trotzdem setzten sich noch fast alle auf ein Heiß- oder Kaltgetränk und ließen die Tour Revue passieren, führten Benzingespräche usw., was mich sehr freute.



Mit fortschreitender Uhrzeit lichteten sich die Reihen dann aber doch und auch wir fuhren gen Heimat.

Bleibt mir im Nachgang nur mich für die sehr angenehme und disziplinierte Tourbegleitung zu bedanken. Es hat mir trotz der Arbeit wieder mal sehr viel Spaß mit euch gemacht.
Also bis zum nächsten Mal auf Tour oder am Stammtisch … Winken

P.S.: Wer einen Eindruck der Tour in bewegten Bildern haben möchte, der wird hier fündig:



Cagdan hat auch hier ein paar Impressionen zusammengestellt. An dieser Stelle sei dir nochmals gedankt.
_________________
Stefan
Immer 'ne handbreit Luft unter'm Vorderrad
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Hans-Peter ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 20.09.2019, 12:44   Titel:

Ein schöner Bericht und dadurch nochmal eine super Erinnerung an einen herrlichen Tourentag mit Euch allen.
Liebe Grüße Hans-Peter
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Ron ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 20.09.2019, 15:10   Titel:

Danke für den Bericht! Ein paar Tage darauf zu warten hat die Spannung nur erhöht und macht das Lesen noch mal spannender, weil ein paar Szenen schon wieder fast vergessen waren.

Habe die Youtube-Links für die sofortige Anzeige angepasst. Danke auch an Cagdan für die Mühe damit!

Gruß Ron Winken
_________________
Wer nicht gelebt hat, der kann auch nicht sterben.

www.RonGS.de
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Tiger1050 ✦✦✦
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Beiträge: 376
Wohnort: Berlin Lankwitz   
BeitragVerfasst am: 20.09.2019, 16:26   Titel:

Sehr schöner Bericht.Auch ein paar bewegte Bilder,mal was anderes.Top!

Gruß Jürgen
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legrandalex ✦✦✦✦
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Wohnort: Berlin Mitte   
BeitragVerfasst am: 20.09.2019, 18:13   Titel:

Jo, danke für den Bericht Bro!

Das war ein revival Week-end für mich.
- Am Samstag bin ich allein (mit XT) die off-Road Tour von Ole wieder gefahren. Dieses Mal mit GPS und Freizeit Karte ... war top.
- Am Sonntag die Elefanten, die ich mit meiner ersten Tour April 2013 mit BBB schon besucht hatte. Am Sonntag waren also 6 BBBler mit einem Déjà-vu mit dabei.

Wir sehen uns ...

Xavier
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