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Quasselecke BBB und CO2 / Diskussion
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Ron ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 23.09.2019, 12:36   Titel: BBB und CO2 / Diskussion

Inzwischen haben mich mehrere sehr interessante Botschaften zu dem Thema "BBB und CO2" erreicht. Danke an Frank, Stefan, John und Ralf dafür. Eine Anmerkung vorab: in der News-Ecke werden immer nur Bekanntmachungen zum und über das Forum gemacht. Deshalb konnte man dort nicht antworten. Aber das heißt natürlich nicht, dass über das Thema CO2 nicht diskutiert werden soll.

Zunächst einmal der Grund warum ich die CO2-Anzeige im Forum eingebaut habe: das Forum der BBB zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass wir keine reine Spaß-Community sind. Wir haben uns schon immer auch den kritischen Themen unseres Hobbys gestellt. Und da war es mir wichtig, an einem so bedeutenden Tag wie dem letzten Freitag (Klima-Kabinett, weltweite Demos, etc.) auch einen Beitrag zu leisten. Und dieser Beitrag bestand nun nicht aus einer Meinungsäußerung, sondern aus der Bereitstellung des Tools, das den durchschnittlichen CO2-Ausstoß unserer Aktivitäten darstellt. Hierfür war auch einiges an Programmierarbeit zu leisten.

Es ist natürlich kein schönes Gefühl, wenn nun deutlich wird, dass auch wir mit unserem "schönsten Hobby der Welt" zum Klima-Wandel beitragen. Aber andererseits macht die Menschheit das schon durch ihre schlichte Existenz. Deshalb kann man dazu stehen.

Ich bin der Meinung, dass die im Mainstream dargestellte "Schuld" des Menschen nicht so umfassend ist. Vielmehr befindet sich unser Planet im steten Wechsel von Eis- und Warmzeit. Und so gesehen befinden wir uns noch immer - und das bereits seit einigen Tausend Jahren - in einer Eiszeit (die vereisten Polkappen sind die Definition hierfür). Demgemäß bewegen wir uns wieder auf eine Warmzeit hin (beide eisfreie Polkappen sind die Definition dafür). Und das mit allen Konsequenzen.

Ich glaube auch, dass der Mensch mit seinen Emissionen schon seit Beginn der Industrialisierung den Vorgang beschleunigt. Aber aufhalten wird er ihn nicht können. Man wird sich in den kommenden Jahrzehnten wohl auf die Klimaänderungen einstellen müssen.

Die Frage ist also an uns: wie gehen wir damit um? Können wir einen Beitrag leisten, indem wir aufs Moppedfahren verzichten? Vielleicht. Aber wäre das Leben dann immer noch dasselbe? Haben wir nicht auch ein Recht darauf, unsere Freizeit nach unseren Vorstellungen zu gestalten? Können wir andere Beiträge leisten? Zum Beispiel durch Kompensation?

Also 'ran an die Tasten. Was meint Ihr?

Gruß Ron Winken
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Gatower ✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 23.09.2019, 14:53   Titel:

Also erhlich, da hat unser Ron ja ein schönes Gimmick gebastelt Smile und läßt uns Fahrer/Tourenguides als Umweltschw.... erscheinen. Shocked

Mich interessiert nicht die Bone, was aus unseren Auspüffen Smile kommt, solange Ozeanriesen LINK NABU die Weltmeere verschmutzen.

Ich möchte auch nicht, dass diese Daten an meinen durchgeführten Touren stehen bleiben.

Mein Vorschlag:

Zum Weihnachtsstammtisch präsentiert uns Ron ja immer ZDF (Zahlen, Daten, Fakten), hier kann gerne der Wert unserer Luftverschmutzung genannt werden.
Und zusätzlich würde ich mich freuen, wenn auf der Jahres-DVD im Abspann alle diese statistischen Daten genannt werden.

Und dann können wir gerne einen Obolus aus dem Schatzkästchen zur Klimakompensation spenden.
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Christian
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John 
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BeitragVerfasst am: 23.09.2019, 21:39   Titel: BBB und CO2 / Diskussion

Gatower hat Folgendes geschrieben:
Mich interessiert nicht die Bone, was aus unseren Auspüffen Smile kommt, solange Ozeanriesen (link zum Nabu entfernt) die Weltmeere verschmutzen.


Ich schlage vor, das etwas differenzierter zu betrachten. "Die anderen machen noch mehr Dreck" ist leider kein valides Argument und macht unseren eigenen CO2-Abdruck nicht kleiner.

Ich hatte Ron vorgeschlagen, einfach unseren CO2-Ausstoß zu kompensieren. Mit atmosfair oder wem immer man am meisten vertraut. Ich bin zwar der Meinung, dass der dort angezeigte Preis mit 23 EUR pro Tonne klar zu niedrig ist, aber es steht jedem frei, einen höhreren Preis anzusetzen.

Beispielrechnung: 5000 km im Jahr mit meiner Mopette bei 5 Litern auf 100 km entsprechend 135 g/km sind 675 kg pro Jahr. Macht 15,50 EUR bei atmosfair oder 54 EUR, die ich bei realistisch anzunehmenden 80 EUR pro Tonne Folgekosten überweisen würde.

Ich werd's tun. Nennt es Gewissensberuhigung, nennt es modernen Ablasshandel, nennt es symbolisch, weil es den Planeten nicht rettet. Alles richtig. So ist es nun mal mit unverbindlichen Dingen: Wäre genau das (die Kompensation nämlich) Pflicht für alle (Menschen weltweit, nicht Motorradfahrer in Berlin und Brandenburg), könnten wir den Klimawandel verhindern. Danke an Ron für den Anstoß.

Gruß John
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John 
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BeitragVerfasst am: 23.09.2019, 21:52   Titel: Re: BBB und CO2 / Diskussion

Ron hat Folgendes geschrieben:

Zunächst einmal der Grund warum ich die CO2-Anzeige im Forum eingebaut habe: das Forum der BBB zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass wir keine reine Spaß-Community sind. Wir haben uns schon immer auch den kritischen Themen unseres Hobbys gestellt. Und da war es mir wichtig, an einem so bedeutenden Tag wie dem letzten Freitag (Klima-Kabinett, weltweite Demos, etc.) auch einen Beitrag zu leisten. Und dieser Beitrag bestand nun nicht aus einer Meinungsäußerung, sondern aus der Bereitstellung des Tools, das den durchschnittlichen CO2-Ausstoß unserer Aktivitäten darstellt. Hierfür war auch einiges an Programmierarbeit zu leisten.


Danke dafür, Ron, ich halte die Idee für sehr gut.

Ron hat Folgendes geschrieben:
Ich bin der Meinung, dass die im Mainstream dargestellte "Schuld" des Menschen nicht so umfassend ist. Vielmehr befindet sich unser Planet im steten Wechsel von Eis- und Warmzeit. Und so gesehen befinden wir uns noch immer - und das bereits seit einigen Tausend Jahren - in einer Eiszeit (die vereisten Polkappen sind die Definition hierfür). Demgemäß bewegen wir uns wieder auf eine Warmzeit hin (beide eisfreie Polkappen sind die Definition dafür). Und das mit allen Konsequenzen.


Da muss ich Dir vehement widersprechen. Wenn Du Dich mit den Temperaturänderungen während der Zeitenwechsel beschäftigst, wirst Du feststellen, dass diese Änderungen nie in allen Erdteilen gleichzeitig geschahen, so wie das jetzt der Fall ist. Alle Fakten sprechen dafür, dass es unser CO2-Ausstoß und unser Methanausstoß ist, der das Klima kippen lässt.

Ron hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube auch, dass der Mensch mit seinen Emissionen schon seit Beginn der Industrialisierung den Vorgang beschleunigt. Aber aufhalten wird er ihn nicht können. Man wird sich in den kommenden Jahrzehnten wohl auf die Klimaänderungen einstellen müssen.


Wenn wir nichts tun, ja. Ansonsten wäre das mehr eine Sache von Jahrhunderten.

Ron hat Folgendes geschrieben:
Die Frage ist also an uns: wie gehen wir damit um? Können wir einen Beitrag leisten, indem wir aufs Moppedfahren verzichten? Vielleicht. Aber wäre das Leben dann immer noch dasselbe? Haben wir nicht auch ein Recht darauf, unsere Freizeit nach unseren Vorstellungen zu gestalten? Können wir andere Beiträge leisten? Zum Beispiel durch Kompensation?


Natürlich könnten wir einen Beitrag leisten, wenn wir auf das Motorradfahren verzichten. Ein Leben ohne Motorrad ist möglich, aber sinnlos. (Loriot möge mir die Zitatfälschung verzeihen.)

Ja, wir haben das Recht. Und die Möglichkeit. Und die Möglichkeit des Ablasshandels. Atmosfair findet, man möge doch bitte nur Unvermeidbares kompensieren und Vermeidbares vermeiden. Das ist aber ökonomisch gesehen Unsinn. Den unterstützten Projekten ist es vollkommen egal, ob das Geld aus der Kompensation des Unvermeidbaren oder des Vermeidbaren kommt.
Und deshalb rege ich an, die BBB-Touren künftig zu kompensieren. Das sind doch nur Kleckerbeträge für jeden.

Gruß John
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My Lady ✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 24.09.2019, 13:29   Titel:

Ich finde, John, du machst es dir ein wenig zu einfach. Ein wenig Geld bezahlen und weiter im Text? Das Motorrad stehen zu lassen, das wäre ein wahrhaft echter Beitrag.

Was den (vom Menschen verursachten!) Klimawandel angeht, teile ich voll und ganz Ron's Meinung und gehe sogar noch einen Schritt weiter: die ganze Debatte um CO² ist m. E. die größte Volksverarsche ever. Diese Sau wird genau wie alle bisherigen, ähnlichen Katastrophenmeldungen nur durch's Dorf getrieben, um Ängste zu schüren und von den wirklichen Unzulänglichkeiten in der Welt abzulenken.

Unsere Luft ist im Vergleich zu den vergangenen 30, 40 Jahren sauberer, ebenso wie die Wälder und Gewässer. Auch die Lebenserwartung und der Anstieg der Bevölkerungszahl sind trotz Vogelgrippe, Rinderwahnsinn, Ozonloch, Schweinegrippe... (was habe ich vergessen...?) weiter angestiegen.

Wir werden gegängelt, mit Jutebeuteln einkaufen zu gehen oder das Auto stehen zu lassen. Dabei sind unsere Autos die saubersten, die je entwickelt wurden.

Die größten Umweltsünder sind neben den Ozeantankern die Landwirte, die mit ihrer Monokultur und dem grenzenlosen Einsatz von Giften die Böden verseuchen und für sämtliche Tierwelt unbewohnbar machen. Es gibt mittlerweile in den Städten einen größeren Artenreichtum als auf dem Land.

Darüber spricht aber niemand, die haben einfach eine gute Lobby, womit wir beim Kern der Sache wären: es geht - welch Überraschung - wieder mal nur ums liebe Geld. Das E-Auto wäre längst Alltag, stünden nicht andere Interessen im Weg (z. B. der Verlust vieler Milliarden Mineralölsteuer). Außerdem: die Herstellung eines Akkus für das E-Auto verschlingt Unmengen an Wasser und andere Ressourcen, dass von Klimaschutz in diesem Zusammenhang keine Rede sein kann.

Glaub mir, wenn es ernst wird (weil wirklich das Öl alle wird oder wir uns vergiften...) dann kommt schnell eine Lösung. Wir Menschen sind so, wir machen erst was, wenn's wirklich ernst wird. Und dann kommt (wie es sich schon jetzt andeutet) die Lösung in Form einer Steuer/Abgabe, von der später wieder nicht nachvollziehbar ist, ob sie nicht zweckendfremdet wird.

Umweltschutz und Kapitalwirtschaft vertragen sich nur ganz schlecht, daran sind zweifelsohne auch wir Konsumenten Schuld.

Bevor hier ein falsches Licht auf mich fällt, ich bin für Umwelt-, Tierschutz und Nachhaltigkeit und tue hier, was möglich ist oder ich mir leisten kann. Aber für dumm verkaufen lasse ich mich nicht.

Übrigens: der CO²-Gehalt in der Luft beträgt unglaubliche 0,04 %... sorry, aber worüber reden wir eigentlich?

Ich werde keinen Cent für meinen (angeblich so schlimmen) CO²-Ausstoß bezahlen, jedenfalls nicht freiwillig.
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Ob eine schwarze Katze Unglück bringt hängt davon ab, ob man ein Mensch ist oder eine Maus.
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Ron ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 25.09.2019, 04:25   Titel:

Also so ganz kann ich das mit der Einmaligkeit der gleichmäßigen Erderwärmung nicht glauben. Wo gibt es dafür einen Beweis? Was man aber sehr wohl nachverfolgen kann, sind die jeweiligen Resultate. Und da ist es einfach Fakt, dass es Zeiten gab, wo die Erde komplett eisfrei war und es gab auch Zeiten, wo der gesamte Planet unter einer Eisdecke lag, also auch inklusive der Weltmeere.

Man sollte sich vielleicht auch mal vor Augen führen, dass CO2 nicht grundsätzlich ein Schadstoff ist. Ganz im Gegenteil: gäbe es das nicht, dann hätte die Natur und damit auch der Mensch keine Chance auf Leben auf diesem Planeten. Denn der Treibhauseffekt sorgt eben auch dafür, dass die Erde nicht wieder zufriert, mal ganz von dem Effekt abgesehen, dass es mit dem CO2 auch das Ozon ist, das uns vor den schädlichen Strahlen der Sonne beschützt.

Jetzt allerdings laufen wir in eine Zeit hinein, in der es zu viel CO2 in der Luft gibt. Und der Mensch hat daran auch einen Anteil. In den letzten etwa 150 Jahren (Beginn der Industrialisierung) ist der Anteil in Millionstel gerechnet von 280 um ca. 43% auf heute im Schnitt 400 gestiegen. Das löst diese Weltuntergangsstimmung aus. Dabei hat es schon Zeiten gegeben, wo die CO2-Konzentration bei über 4000 lag, also dem Zehnfachen des heutigen Wertes und das ganz ohne die menschliche Industrie.

Deshalb bleibe ich dabei, dass das alles in meinen Augen noch immer ein natürlicher Vorgang ist, auf den der Mensch einen Einfluss hat, aber nicht der Auslöser des Klimawandels ist. Wie auch? Wenn man sich das mal räumlich vorstellt: heute emittiert der Mensch jährlich etwa 36 Milliarden Tonnen CO2. Eine gigantische Zahl. CO2 hat eine Dichte von knapp 2 kg (genauer: 1,98 kg) auf einen Kubikmeter. Die 36 Milliarden Tonnen lassen sich also in einen Würfel packen, der eine Kantenlänge von 26 km hat. Also etwa ein halbes Berlin. Wer auf einem Globus mal das "Pünktchen" Berlin gesucht hat, bekommt eine Vorstellung von den globalen Größenordnungen. Allein das durch die Erderwärmung schmelzende Eis legt ein Vielfaches von CO2 frei.

Wie auch immer. Was die genauen Gründe für den Klimawandel sind, kann niemand richtig sagen. Fest steht, dass unsere Erde ein sehr zerbrechliches Gebilde ist und wir Menschen stressen sie schon ungemein. Da finde ich die Idee gut, ein wenig zu helfen. Ob es nun mit einer Kompensation getan ist? Vielleicht wäre das wirklich eine Idee. Man muss wohl abwarten, was mit dem Klimapaket auf uns zu kommt. Denn wenn wir schon mit einem höheren Spritpreis kompensieren, könnte ein zusätzlicher Obolus geringer ausfallen. Das "Schatzkästchen" hat damit allerdings nichts zu tun. Denn es geht um einen zusätzlichen Beitrag eine Verursachers. Und immerhin: die Idee von einem "grünen" Motorradfahrer-Forum hat auch einen gewissen Charme. Wink Darüber lohnt es sich jedenfalls, einmal nachzudenken, oder?

Gruß Ron Winken
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Hans-Peter ✦✦✦✦
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BeitragVerfasst am: 25.09.2019, 13:46   Titel:

Schade... ich war bisher gerne BB-Biker. Wenn man hier jedoch auch den Grünen Weltverbesserern und Öko-Terroristen folgen will war es das für mich. Ich bin dann raus.
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John 
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BeitragVerfasst am: 25.09.2019, 19:02   Titel:

My Lady hat Folgendes geschrieben:
Ich finde, John, du machst es dir ein wenig zu einfach. Ein wenig Geld bezahlen und weiter im Text? Das Motorrad stehen zu lassen, das wäre ein wahrhaft echter Beitrag.


Ich habe versucht zu erklären, warum beides nicht stimmt: Kompensation ist nicht zu einfach und auch nicht weiter im Text. Und natürlich wäre es auch kein wahrhaft echter Beitrag, nicht mehr zu fahren, sondern es wäre gleichwertig (für das Klima) zur Kompensation. Nur das die Kosten für mich (Abwägung nicht mehr zu fahren gegen zahlen) viel höher wären, wenn ich nicht mehr führe. Wenn alle kompensierten, wäre das Problem nicht da.

My Lady hat Folgendes geschrieben:
Was den (vom Menschen verursachten!) Klimawandel angeht, teile ich voll und ganz Ron's Meinung und gehe sogar noch einen Schritt weiter: die ganze Debatte um CO² ist m. E. die größte Volksverarsche ever. Diese Sau wird genau wie alle bisherigen, ähnlichen Katastrophenmeldungen nur durch's Dorf getrieben, um Ängste zu schüren und von den wirklichen Unzulänglichkeiten in der Welt abzulenken.


Man will halt immer nur das sehen, was einem gerade passt. Praktisch alle Wissenschaftler, die sich mit dem Klima befassen, sind sich einig, dass der Klimawandel durch den menschengemachten Ausstoß von Klimagasen passiert. Ja, es gibt auch Präsidenten großer Nationen, die das leugnen, aber das ist kein Argument. Wissenschaft rules und die Ergebnisse sind eindeutig.

[quote="My Lady"]Unsere Luft ist im Vergleich zu den vergangenen 30, 40 Jahren sauberer, ebenso wie die Wälder und Gewässer. Auch die Lebenserwartung und der Anstieg der Bevölkerungszahl sind trotz Vogelgrippe, Rinderwahnsinn, Ozonloch, Schweinegrippe... (was habe ich vergessen...?) weiter angestiegen.

Und all das hat mit dem Klimawandel genau nichts zu tun.

My Lady hat Folgendes geschrieben:
Wir werden gegängelt, mit Jutebeuteln einkaufen zu gehen oder das Auto stehen zu lassen. Dabei sind unsere Autos die saubersten, die je entwickelt wurden.


Die Abgase enthalten fast nur noch CO2, ja. Und das ist eben das Klimagas. Der Rest (der jetzt weg ist) war das Zeug, dass Dich husten lässt und Krebs macht, um es mal vereinfacht auszudrücken.

My Lady hat Folgendes geschrieben:
Darüber spricht aber niemand, die haben einfach eine gute Lobby, womit wir beim Kern der Sache wären: es geht - welch Überraschung - wieder mal nur ums liebe Geld. Das E-Auto wäre längst Alltag, stünden nicht andere Interessen im Weg (z. B. der Verlust vieler Milliarden Mineralölsteuer). Außerdem: die Herstellung eines Akkus für das E-Auto verschlingt Unmengen an Wasser und andere Ressourcen, dass von Klimaschutz in diesem Zusammenhang keine Rede sein kann.


Elektrizität für Mobilität wird am Ende ganz genauso besteuert werden wie Mineralöl. Ich hatte das mal ausgerechnet und kam glaube ich auf 40 Cent pro kWh mehr. Da werden wir uns noch umschauen. Bei den Batterien bin ich übrigens ganz bei Dir.

My Lady hat Folgendes geschrieben:
Glaub mir, wenn es ernst wird (weil wirklich das Öl alle wird oder wir uns vergiften...) dann kommt schnell eine Lösung. Wir Menschen sind so, wir machen erst was, wenn's wirklich ernst wird. Und dann kommt (wie es sich schon jetzt andeutet) die Lösung in Form einer Steuer/Abgabe, von der später wieder nicht nachvollziehbar ist, ob sie nicht zweckendfremdet wird.


Und genau das ist das Problem: Schnell geht dann nicht mehr. Die Mengen Klimagas, die wir dann eliminieren müssten, bekommen wir einfach nicht weg. Dann ist es zu spät.

My Lady hat Folgendes geschrieben:
Umweltschutz und Kapitalwirtschaft vertragen sich nur ganz schlecht, daran sind zweifelsohne auch wir Konsumenten Schuld.


Das verträgt sich ganz prima. Man muss es nur etwas intelligenter anstellen als unsere Regierung, nämlich anreizkompatibel. Das neue "Klimapaket" macht genau das Gegenteil.
Anreizkompatibel ist eine Maßnahme, wenn Du aus eigener Abwägung und ohne Zwang das tust, was dem Ziel dienlich ist.

My Lady hat Folgendes geschrieben:
Bevor hier ein falsches Licht auf mich fällt, ich bin für Umwelt-, Tierschutz und Nachhaltigkeit und tue hier, was möglich ist oder ich mir leisten kann. Aber für dumm verkaufen lasse ich mich nicht.


Tust Du aus meiner Sicht leider doch. Nämlich von denen, die immer noch leugnen, dass wir handeln müssen, und zwar jetzt. Übrigens ist das nicht erst seit Grtea Thunberg bekannt, sondern schon viel länger. Ja, leugnen ist viel einfacher. Aber immer noch falsch.

My Lady hat Folgendes geschrieben:
Übrigens: der CO²-Gehalt in der Luft beträgt unglaubliche 0,04 %... sorry, aber worüber reden wir eigentlich?


Darüber, dass 400 ppm eben viel mehr sind als 260 ppm. Es gibt Stoffe, die wären in Deinem Blut mit viel weniger als 0.04% schon tödlich...
Diese Steigerung reicht, die globale Wetterlage zu verändern.

My Lady hat Folgendes geschrieben:
Ich werde keinen Cent für meinen (angeblich so schlimmen) CO²-Ausstoß bezahlen, jedenfalls nicht freiwillig.


Es zwingt Dich ja keiner. Noch nicht.
Und es stimmt ja: 5.000 km Motorrad sind in etwa ein Flug nach Malle und zurück für eine Person. Der Einzelbeitrag einer Person ist natürlich verschwindend klein und ich weiß selber, dass meine Kompensation das Klima nicht rettet. Mein Verzicht aber deshalb eben auch nicht.

Gruß John
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John 
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BeitragVerfasst am: 25.09.2019, 19:10   Titel:

Hans-Peter hat Folgendes geschrieben:
Schade... ich war bisher gerne BB-Biker. Wenn man hier jedoch auch den Grünen Weltverbesserern und Öko-Terroristen folgen will war es das für mich. Ich bin dann raus.


Es gibt keinen Grund, "raus zu sein".
Klimagaskompensation hat nichts mit Öko-Terrorismus zu tun, da machst Du es Dir etwas zu einfach. Und die Welt zu verbessern oder verbessern zu wollen, daran ist nichts falsch.
Falsch ist aus meiner Sicht nur, die Augen zu verschließen vor dem, was auf der Welt passiert, weil es einen in seiner Komfortzone stört.

Ich propagiere nicht "leiste Deinen Beitrag"! Ich unterstütze einerseits "leiste Deinen Beitrag, wenn Du es für sinnvoll hältst" und propagiere andererseits "wir müssen dafür sorgen, dass jeder seinen Beitrag leistet." Nicht mit Verboten, sondern ganz elegant über den Preis. Wie es sich in einer Marktwirtschaft gehört.

Gruß John
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BeitragVerfasst am: 25.09.2019, 19:48   Titel:

Eine Anmerkung Off-Topic: das Forum der Berlin-Brandenburg-Biker hat sich auch einen Namen darin gemacht, dass wir keine pure Spaß-Community sind. Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns auch mit den schwierigen Seiten unseres Hobbys. Deshalb muss das Reden auch über solche Themen wie unserem Beitrag an den CO2-Emissionen möglich sein, ohne sich einer Polemik auszusetzen oder gar in Form von klassischen Shit-Storm-Allüren wie dem obigen Greta-Bild. Diese Niveaulosigkeit wollen wir doch lieber bei den Massen-Medien wie FB oder WA belassen. Dort hält sich das passende Publikum auf, das sich über solche Beiträge freut. Wir hier haben (fast) immer sachliche Diskussionen, die bisher immer in brauchbare Resultate mündeten. Deshalb habe ich das obige Bild entfernt.

Wenn sich jemand an diesem - zugegeben schwierigen - Thema dermaßen stört, dass er gleich die Mitgliedschaft in diesem Forum aufgeben möchte, dann kann ich ihn nicht halten. Aber wir werden hier ganz bestimmt keinen Maulkorb erlassen. Und dass mittlerweile auch unsere Bundesregierung "Öko-Terroristen" sein sollen, ist schon echt ein Witz.

Wie gesagt: wir tauschen uns hier aus. Nicht mehr und nicht weniger. Ob und welche Schlussfolgerungen jeder einzelne für sich zieht, liegt an jedem selbst. Das Ziel ist nur, dass wir einen Beitrag zur Meinungsbildung leisten und dazu braucht es den Austausch und auch ein paar Fakten und nicht nur Meinungen.

Gruß Ron Winken
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BeitragVerfasst am: 26.09.2019, 09:32   Titel:

Mein liebster Ron,

ich finde die Anzeige und die daraus entstandene Diskussion (um dich über Deine Entscheidung diese Anzeige zu machen, zu diskulpieren) TOTAL QUATSCH.

Wir fahren eben Motorrad als Hobby und wir wissen, die Geräte sind Dreckschleuder.
Zu wissen, dass bei einer meiner Touren mehr als eine Tone CO2 geschleudert wurden könnte nur 2 Konsequenzen haben.
- es ist mir wurst (bzw. fahren ist mir wichtiger) und ich will Deine Anzeige nicht sehen.
- oder ich lasse es sein mit diesem Hobby und fahre jetzt Fahrrad (und nicht elektrisch bitte !!!)

Xavier
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BeitragVerfasst am: 26.09.2019, 23:08   Titel:

Ist es nicht genau das, was uns älteren von den jungen Leuten der Fridays-for-Future-Bewegung vorgeworfen wird? Dass wir - als echte Konsumentengeneration - uns viel zu wenig Gedanken machen und unseren Nachkommen einen kaputten Planeten hinterlassen? Man muss kein Greta-Fan sein, um diese Sorgen ernst zu nehmen.

Natürlich kann man alles für "totalen Quatsch" halten und die Probleme ignorieren. Wenn man keine Verantwortung verspürt, ist das auch ganz leicht. Aber dann muss man eben auch akzeptieren, wenn über die Köpfe hinweg regiert wird und eine Kompensation mit Zwang einhergehen wird. Zum Beispiel der Liter Sprit in spätestens 2-5 Jahren um mindestens 30 Cent gestiegen sein wird.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir in den obigen Darstellungen ein blöder Fehler unterlaufen ist. Um ehrlich zu sein, war ich es auch nicht selbst, der das bemerkt hätte. Ich hatte mich mit einem Kumpel getroffen und wir haben uns über das Thema ziemlich gefetzt. Am Ende aber hat er mich in meinem Rechenwerk (es war eine ziemliche Excel-Tapete) auf einen entscheidenden Rechenfehler hingewiesen. Ich muss wohl doch zu dem Schluss kommen, dass die Emissionen, die vom Menschen stammen und keinen natürlichen Ausgleich haben (die Meere und das Eis haben es nämlich - zumindest ursprünglich), eben doch die Rudimente sind, die dauerhafte Wirkung entfalten. Die Sache ist also wirklich ernst!

Was mich in diesem Zusammenhang nur wundert ist, dass überall von Vermeidung gesprochen wird und nicht von aktivem Rückbau. Das Geoengineering schein mir die bessere Alternative zu sein. Aber die Investitionen dafür scheinen enorm zu sein. Wer weiß ... vielleicht kriegen wir ja dafür auch bald eine Extra-Steuer.

Aber wie ich schon am Anfang schrieb: auch ich werde weiter Motorrad fahren und werde auch kein schlechtes Gewissen dabei haben. Aber ich werde mich trotzdem ganz in Ruhe nach sinnvollen Kompensationsprojekten umschauen und auch dort meinen Beitrag leisten.

Gruß Ron Winken
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BeitragVerfasst am: 27.09.2019, 13:45   Titel:

Wir haben das große Glück seit vielen Jahrzenten in einer der friedlichsten Regionen der Welt zu leben in der wir nicht täglich um das Überleben kämpfen müssen.

Darum finde ich es durchaus legitim und wichtig, dass jeder für sich eine Sensibilität für seinen eigenen Ressourcenverbrauch entwickeln sollte. (Plaste und Elaste, Kaminofen, Flugreisen, Bioprodukte, Vegan, etc.) Quasi für seinen eigenen ökologischen Fußabdruck ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Das wäre ein guter Anfang.

Dazu zählt halt auch unser liebstes Hobby Möpi fahren.

Ob es nun eine Ce-Oh-Zwei Forumgesamtlösung sein muss weiß ich nicht. Es sollten einfach mal weitere Ideen und Vorschläge auf den Tisch kommen und diskutiert werden.

Eins ist aber sicher, egal wie ehrenhaft und perfekt diese Lösung ausgestaltet wird, für den externen -Schwarz-Weiß- Denkenden gibt es immer genug Spielraum zu erklären das wir unserem Hobby einen grünen Anstich verpassen wollen und uns dabei besser fühlen wollen oder, oder, oder.

Darum glaube ich das die Diskussion hier auf sich verhärtenden Standpunkten zu führen, Schwarz oder Weiß, dafür oder dagegen nicht zielführend ist.

In jeder Diskussion ist es wichtig, die Argumente des Anderen zuzulassen und nicht gleich bockig oder trotzig zu reagieren und aus der Diskussion auszusteigen. Das ist Kindergarten kleine Gruppe...und sicherlich nicht das Niveau unseres Forums. Oder?

Ein gemeinsamer Nenner findet sich immer im „grauen Bereich“ zwischen Weiß und Schwarz. Aber nur dann wenn alle es wirklich wollen, denn die perfekte Alle-sind-Glücklich-Lösung- wird es nie geben. Das wissen wir alle.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gutes und erholsames Wochenende.

Möge die Macht mit uns sein Wink
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Beiträge: 11
  
BeitragVerfasst am: 27.09.2019, 15:58   Titel:

Ich finde wir sollten uns keine Sorgen machen, Waldbrände, Fracking von Öl und Gasfeldern, Weltweite Kohlekraftwerken usw. werden sicherlich bald der Vergangenheit angehören
https://www.zeit.de/wissen/2019-08/waldbraende-sibirien-russland-flammen
https://www.faszination-kanada.com/blog/natur/waldbraende-in-kanada/
https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-die-loesung-des-methan-puzzles-1.3868555
https://www.focus.de/wissen/klima/iae-global-energy-co2-status-report-kohle-monster-usa-und-china-treiben-co2-ausstoss-auf-rekordniveau_id_10509461.html
(Ironie aus)
Ich bin mir tatsächlich nicht sicher ob der "Point of no Return" nicht längst überschritten ist. Und ist jetzt wirklich die Reduzierung meines persönlichen Co² Footprints ein Beitrag der Hilft?
Ich kenne das Thema seid Anfang der 80ger Jahre und ich sehe kein Umdenken in der Wirtschaft z.b. PKW mit geringem Energieverbrauch: Fehlanzeige. Reduzierung von "Konsum"kunsstoffen: die Gelbe Tonne wird immer voller. Nachhaltige Tierhaltung? Fehlanzeige. Aber das Stromauto solls jetzt retten. Alternativen wie Wasserstoffantriebe kommen nicht in die Diskussion weil (vermutlich) an dieser Stelle der CO² Flottenverbrauch reduziert werden soll damit weiterhin 300KW Benzinboliden verkauft werden können. Ich könnt ko.... und werde mein Hobby Mopedfahren solange betreiben bis es Verboten wird
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